Notfallsanitätergesetz - NotSanG

Neue Vorschriften

Das Notfallanitätergesetz (NotSanG) ist seit einigen Jahren in Kraft. Die genaue Bezeichnung lautet Gesetz über den Beruf der Notfallsanitäterin und des Notfallsanitäters.

Medizinische Notfälle

Für die Bürger soll in medizinischen Notfällen ein Anspruch auf eine qualifizierte und flächendeckende Hilfe auf dem aktuellen Stand von Wissen und Technik gegeben sein. Um die zu gewährleisten braucht man qualifiziertes Personal. Dazu gehören neben den Notärzten die Rettungsassistenten. Beide Berufsgruppen tragen die Hauptverantwortung im Rettungsdienst. Sie müssen sehr gut qualifiziert sein. Das Rettungsassistentengesetz stammte aus dem Jahre 1989. Die Rettungsassistentenausbildung wurde erneuert und das Notfallsanitätergesetz (NotsanG) geschaffen.

Längere Dauer und Vergütung der Ausbildung

Kernpunkte des Notfallsanitätergesetzes sind die Verlängerung der Ausbildungsdauer von zwei auf drei Jahre, eine Modernisierung des Berufsbildes und die Festlegung von Qualitätsanforderungen an die Schulen und Praxis. Dies soll auch für die Bürger kenntlich gemacht werden. Darum wird die neue Berufsbezeichnung der "Notfallsanitäterin" und des "Notfallsanitäters" eingeführt. Im Ausbildungsziel dieses Berufs wird beschrieben, über welche Kompetenzen die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter verfügen müssen, um auch schwierige Einsatzsituationen zu meistern.

Das NotSanG führte einen Anspruch auf Zahlung einer Ausbildungsvergütung über die gesamte Ausbildungsdauer ein. Um Nachwuchsprobleme in diesem für alle wichtigen Beruf zu vermeiden war eine kostenfreie Ausbildung erforderlich.

Gesetztest des Notfallsanitätergesetzes, NotSanG